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Systemrelevanz

29 Jun 2020

Die Corona-Pandemie zeigt auf, wer oder was systemrelevant ist. Systemrelevant sind u.a.

  • Bundesliga (Regelmäßige Tests),
  • Flugreisen für Urlaubszwecke, bei denen an Bord das Abstandsgebot nicht gilt und
  • Billigschnitzel vom Discounter, die unter tier- und menschenunwürdigen Bedingungen in Betrieben wie Tönnies und anderswo hergestellt werden, denn das dort über Werkarbeitsverträge nur indirekt angestellte Prekariat soll jetzt auch zwei Mal wöchentlich getestet werden.

Nicht systemrelevant sind

  • Alte Menschen, die seit Monaten in Pflegeheimen in Isolationshaft genommen werden und jetzt allenfalls hinter Plexiglas von ihren Angehörigen besucht werden dürfen, die sie dann selbstverständlich nicht berühren dürfen.
  • Alte Menschen, die in den Pflegeheimen dem Infektionsrisiko durch Corona-Sars-Cov2 ausgesetzt werden, weil die Pflegekräfte nicht regelmäßig getestet werden und
  • die Pflegekräfte selbst (s.o.).

Und selbstverständlich sind auch Sie, liebe Studentinnen und Studenten, nicht systemrelevant - wie der gesamte Bildungsbereich. Nicht nur, daß es keine Milliardenhilfen für Sie gibt, es gibt noch nicht einmal Pläne, wie ein geordneter Präsenzbetrieb in Zukunft an den Hochschulen aussehen soll. Und für die Schulen ist der Betrieb im neuen Schuljahr mehr als unklar: “Solange kein Impfstoff entwickelt ist, werden wir nicht zum gewohnten Schulalltag zurückkehren können”, sagt unsere Bildungsministerin, Frau Karliczek (taz). Auf alle Fälle gibt es für Sie keine flächendeckenden Tests, die einen Regelbetrieb ermöglichen könnten. Sie sind im Gegensatz zu Billigfleisch nicht systemrelevant.

Vielmehr wird man Ihnen erzählen, daß die Digitalisierung der Hochschullehre ein wahnsinniger Erfolg sei und daß es deshalb in der “neuen Normalität” (“Ignorance Is Strength”) genau so weitergehen solle. Damit keine Mißverständnisse aufkommen: Ich bin sehr stolz darauf, was wir als Hochschule in diesem “Corona-Semester” auf die Beine gestellt haben! Aber “normal” ist das nicht. Und gut auch nicht. Mich verwundert schon lange, wie häufig gerade sich selbst als “progressiv” und “links” gebende Menschen in der flächendeckenden Digitalisierung der Bildung einen Segen sehen. Flächendeckende Digitalisierung ist vor allem im Interesse der großen Digitalkonzerne wie Google, Amazon, Apple und Facebook und wird in Deutschland von Medienkonzernen wie Bertelsmann propagiert. Digitalisierung der Bildung ist aber vor allem eins: billig. Dass also eine Bildungslandschaft, in der die Masse mit billigen Digitalangeboten abgespeist wird, während die “Elite” ihre Kinder zu analogen F2F Hochschulen nach Oxford, Cambridge und Stanford schickt, der feuchte Traum ausgerechnet von “progressiven” Kräften ist, kann ich nur mit geistiger Verwirrung erklären.

Es wird daher m.E. höchste Zeit, daß Bildung endlich in den gesellschaftlichen Fokus rückt und wir anzufangen darüber zu diskutieren, wie Schulen und Hochschulen ihrem Auftrag wieder nachkommen können!

Als kleinen Beitrag dazu plant die Informatik - trotz widriger äußerer Bedingungen - für das nächste Wintersemester wenigstens für die Erstsemester in ausgewählten Modulen Präsenzunterricht anzubieten. Wir werden Sie darüber über die gewohnten Kanäle zur gegebenen Zeit rechtzeitig informieren.

Und damit kein weiteres Mißverständnis aufkommt: Selbstverständlich werden wir auch in Zukunft (nach Corona) digitale Möglichkeiten nutzen und - wo es sinnvoll ist - ausbauen. Die Krise hat hier gnadenlos aufgezeigt, daß die Jahrzehnte lange Vernachlässigung von Bildungsinvestitionen dazu geführt hat, daß Deutschland in digitaler Hinsicht ein Schlußlicht unter den entwickelten Ländern darstellt. Diese Digitalisierungslücke gilt es aufzuholen - möglichst mit offenen Lösungen (Open-Source) und nicht, indem man sich in neue Abhängigkeiten begibt.

CoronaApp

17 Jun 2020

Die neue CoronaApp der Bundesregierung ist seit gestern erhältlich. Ich vergebe dazu die folgende Bachelorarbeit an interessierte Studenten, mit der die Genauigkeit der Abstandsmessungen analysiert werden soll:

  1. Modifikation der App (Open Source), so dass getestet werden kann.
  2. Durchführung von Experimenten (mit verschiedenen Modellen) zur Ermittlung der Genauigkeit der Abstandsmessung mithilfe von BLE in verschiedenen Testszenarien.
  3. Auswertung

Interessenten sollten Erfahrung in der App-Entwicklung haben und Interesse an Experimenten.

Bei Interesse bitte bei mir melden und einen Termin in der Sprechstunde machen.

Specificity

27 May 2020

Specificity oder Spezifität ist ein Fachbegriff, der die Anzahl der tatsächlich Gesunden, die ein Test als gesund klassifiziert, angibt. Im Zusammenhang mit Tests für das neue Corona-Virus (2019-nCoV) ist dieser Begriff (zusammen mit dem der Sensitivität) sehr relevant für uns alle - eine gute Erklärung von Michael Binder, Medizinischer Direktor des Wiener Krankenanstaltenverbunds und Klemens Himpele, Leiter der Abteilung Wirtschaft, Arbeit und Statistik der Stadt Wien, finden Sie hier. Die Bedeutung ergibt sich sofort aus der Überlegung, dass ein Test, der eine Spezifität von 98% hat, also 2% gesunde Testpersonen fälschlicher Weise als mit Corona (2019-nCoV) infiziert angeben würde, bei einer Prävalenz im Testsample von ~1% oder geringer, wenig Bedeutung hätte, da es mehr falsche Diagnosen geben würde als richtige. Flächendeckende Tests wären damit sinnlos.

Erstaunlicher Weise gibt es zur Spezifität (und Sensitivität) dieser Tests in der Öffentlichkeit kaum Angaben. In den täglichen Berichten des RKI werden diese Zahlen nicht angegeben. Leider wird dies von Verschwörungstheoretikern ausgenützt, die die andauernde Existenz der Pandemie angesichts der Testfehlerproblematik überhaupt in Frage stellen. In einem Bericht des Magazins CORRECTIV wird das RKI zitiert: “Falsch positive Tests können 1. durch ungewünschte Reaktion mit anderen, nicht-SARS-CoV-2 Erregern, oder 2. durch Kontamination entstehen.” Im selben Bericht gibt der Christian Drosten an: “Theoretisch sei es zwar richtig, dass der Test gegen das alte SARS-Coronavirus reagieren würde, wie zum Beispiel Wolfgang Wodarg in seinem Video behauptete. Allerdings sei das Virus seit 16 Jahren nicht mehr beim Menschen aufgetreten. Auch bei einigen Fledermaus-Coronaviren oder einem Rinder-Coronavirus würde es theoretisch reagieren. Praktisch sei das jedoch irrelevant, weil diese nicht beim Menschen auftreten: ‘Wir testen mit diesem Test nur das neue Coronavirus beim Menschen. […] Und nicht ein einziges Mal hat es da eine falsch positive Reaktion gegeben. Also dieser Test reagiert gegen kein anderes Coronavirus des Menschen und gegen kein anderes Erkältungsvirus des Menschen.”

Es gibt bisher wenige Studien dazu, eine mit dem Titel “Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR” testet mehrere Verfahren und kommt zum Schluß: “In total, this testing yielded no false positive outcomes”. Eine weitere Titel “Potential Rapid Diagnostics, Vaccine and Therapeutics for 2019 Novel Coronavirus (2019-nCoV): A Systematic Review”, https://doi.org/10.3390/jcm9030623 vergleicht verschiedene PCR Testverfahren u.a. für das bekannte MERS-CoV und (SARS)-CoV) Virus und kommt auf Sensitivitäten im Bereich >98%. 98% sind allerdings keine 100%. Es wäre daher sehr wünschenswert, wenn diese wichtigen Größen zuverlässig ermittelt würden und der Öffentlichkeit einschließlich der Konsequenzen kommuniziert würden. Immerhin scheint eine flächendeckende Testung z.B. im Bildungsbereich im Bereich des Möglichen zu liegen.

Kreativität

18 May 2020

Die Corona Pandemie erfordert kreative Lösungen. Für eine Wissensgesellschaft besteht in dieser Hinsicht im 21. Jahrhundert doch noch deutlicher Nachholbedarf. Z.B. wenn es darum geht, für unsere Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Recht auf Bildung zu sichern. Zur Zeit wird in allen Bundesländern eine Notbeschulung vorgesehen, in der die Schüler im Schnitt ein Mal pro Woche die Schule sehen. Und hinter den Kulissen wird geraunt, dass das auch im nächsten Schuljahr so weitergehen soll - bis irgendwann?! ein Impfstoff da ist. Das ist m.E. unhaltbar. Alternativen bestünden. So könnte man flächendeckend die Kinder und Lehrer auf Corona-Sars-V2 testen - wöchentlich. So wie die Fußballer. Ich will dabei gar nicht populistisch argumentieren, was für Fußballmilionäre recht sei, sollte doch für unsere Kinder nur billig sein. Nein, dass ein Wirtschaftszweig unter einem engen Hygienekonzept wieder Umsätze generiert, kann nur in unser aller Interesse sein. Dass die Kinder normal lernen, aber erst recht.

Sie werden jetzt sagen: “Aber das ist doch viel zu teuer?!”. Nun, das hängt davon ab. Der Test kostet 2,50 Euro “Die Testkits von TIB Molbiol kann in Deutschland jedes Fachlabor bestellen. Rund 250 Euro kostet das Stück, mit dem knapp 100 Tests möglich sind – pro Test also etwa 2,50 Euro.” (Quelle: Welt). Der Gründer der Firma TIB Mobil, die in Berlin ansässig ist und als eine der ersten Firmen weltweit PCR-Tests auf den Markt gebracht hat und in der Szene einen guten Ruf genießt, Olfert Landt sagt: “Schlimm findet Landt aber vor allem die „riesige Geldverschwendung“, weil Tests für 300 Euro angeboten werden. Dabei dürften die Labore für einen Test, der in der Herstellung 2,50 Euro kostet, inklusive der Arbeitskosten und dergleichen nicht mehr als zehn Euro verlangen.” (Quelle: Business Insider)

Warum kosten die Tests also die Krankenkassen zur Zeit zwischen 120 und 300 Euro? Weil die Labormediziner sich die Taschen vollmachen sich nach Angebot und Nachfrage richten.

Halten wir also fest: Wenn man das anders organisierte, könnte man für 10 Euro einen Test machen. Man kann Tests aber sogar poolen. Auch in Frankfurt beim Roten Kreuz und an der Goethe Universität ist dies Professor Erhard Seifried und Professorin Sandra Ciesek gelungen. Mit solchen Verfahren könnten - bei entsprechendem Willen und industriell gefertigt - die Kosten vermutlich auf wenige Euro heruntergedrückt werden. Nehmen wir also einmal an, wir könnten Tests für 4 Euro ermöglichen. Dann könnte man alle! Schüler und Lehrpersonal wöchentlich auf Corona-Sars-V2 testen für grob geschätzt 2.4 Milliarden Kosten (10.91 Millionen Schüler und 773.280 Lehrer in 2019/2020 ergibt 11.683.280 Personen * 52 Tests/Jahr * 4 Euro = 2.4 Milliarden Euro - Quelle: Statista, und: Statista). Das ist nicht viel - für die Lufthansarettung alleine gibt es 10 Milliarden - für die Deutsche Bahn 6 Milliarden. Das ließe sich sogar privat schultern, denn 52 Tests/Schüler sind gut 200 Euro im Jahr - das würden die meisten Familien problemlos stemmen können. Man muß sowas nur wollen.

Die gleiche Argumentation ließe sich problemlos auf die Hochschulen in Deutschland ausdehnen (und die Pflegeheime - aber das ist ein anderes Thema). Meiner Meinung nach wäre jetzt die Zeit, Druck auf die Politik auszuüben - und bitte halten Sie 2 Meter Abstand zu Aluhutträgern!

Update: In einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI), der Deutschen Akademie für Kinder und Jugendmedizin (DAKJ) und dem Berufsverband der Kinder und Jugendärzte in Deutschland (bvkj e.V.) fordern die Wissenschaftler: “Schulen und Kitas sollen wieder geöffnet werden. Der Schutz von Lehrern, Erziehern, Betreuern und Eltern und die allgemeinen Hygieneregeln stehen dem nicht entgegen”.

Update: Stellungnahme von Kinderärzten im Deutschen Ärtzeblatt mit sehr interessanten Studien in den Quellenangaben.

Sommersemester 2020

16 Apr 2020

Liebe Studentinnen und Studenten,

mein Name ist Jörg Schäfer und ich heiße Sie als Leiter der Lehreinheit Informatik auf diesem Wege ganz herzlich zum Sommersemester willkommen. Dieses Sommersemester wird ein besonderes sein, und wir wissen alle warum. Vor uns liegen vielfältige Herausforderungen und wir können sie nur gemeinsam meistern. Ich möchte Ihnen im Namen aller Angehörigen des Fachbereichs 2 und der Informatik versichern, dass wir alles tun, um Ihnen im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten ein normales Studium zu ermöglichen. Normal heißt, dass nach Möglichkeit alle Veranstaltungen angeboten werden und wir versuchen, Ihnen ausreichende Prüfungsformen, die zum gegebenen Zeitpunkt rechtlich und nach den Vorschriften zum Schutz der Gesundheit zulässig sind, anzubieten. Normal heißt aber auch, dass bis auf weiteres Lehrangebote ausschließlich virtuell und online stattfinden werden. Ob, wann und ggf. wie zu einer Präsenzlehre zurückgekehrt werden kann, steht zum heutigen Zeitpunkt nicht fest.

Online-Lehre erfordert von allen zusätzliche Anstrengungen, von den Dozentinnen und Dozenten, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Sekretariaten und Prüfungsämtern, aber auch von Ihnen. Sie müssen sich sehr viel eigenverantwortlicher als unter normalen Umständen um die Erarbeitung des Stoffs selbstständig kümmern, Sie müssen Lernpläne beachten und sich selbst erarbeiten und die vorgesehenen Feedbackkanäle diszipliniert nutzen.

Dies ist ein besonderes Stichwort: Disziplin. Wichtig ist Disziplin für uns alle insbesondere bei der täglichen Kommunikation. Vor allem einzelne Emailanfragen verursachen eine Überlast der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sekretariate und Prüfungsämter sowie der Studiengangsleiter. Ich appelliere daher eindringlich an Sie, die im Moodlelkurs “LE-Inf: Online - SoSe 2020” hinterlegten Regeln zu beachten! Nur so können wir zusammen eine sinnvolle Zusammenarbeit unter den gegebenen Restriktionen erzielen. Erste Aufgabe sollte es daher sein, dass Sie sich mit den allgemeinen Regeln und den Arbeitsvorgaben der einzelnen Onlinekurse vertraut machen!

Für uns alle wird das kommende ein ganz besonderes Semester werden. Es wird uns alle für neue Herausforderungen stellen, die wir nur meistern können, wenn wir gemeinsam daran arbeiten. Trotz aller Anstrengungen wird aber sicher das eine oder andere schief gehen. Daher möchte ich Sie um gegenseitige Rücksichtnahme sowie Toleranz gegenüber Fehlern bitten.

Ich wünsche Ihnen allen gutes Gelingen, ein spannendes und erfolgreiches Semester für uns alle, und bleiben Sie zuversichtlich!

Ihr Jörg Schäfer

PS: Für den Notfall bitte ich Sie, meinem Twitterkanal https://twitter.com/jschae02 zu folgen - so kann ich im Notfall alle erreichen und mit Informationen versorgen. Ebenso habe ich auf IEEE/Google (https://tinyurl.com/w4ex8fl) ein Notfalldokument hinterlegt, das Sie einsehen können.


Dear international students,

In the times of COVID-19 this will be a special semester. Many challenges are ahead of us, and we can navigate them only together. On behalf of the FB2 faculty and the Department of Computer Science I can assure you that we strive to enable normal studies as far as possible under the given circumstances. Normal means that we try to offer all courses, which are possible with the available technical and organizational means. We will also try to offer adequate forms of examinations, consistent with legal and up-to-date health regulations. Normal also means that all available courses will be offered in a virtual on-line format exclusively for the time being. It is currently impossible to assess if and when onsite teaching will resume.

Virtual on-line classes require additional efforts from professors, secretaries, assistants and employees of the examination offices, but also from you!

Much more than under normal conditions you are required to work self-sufficiently in learning the topics of your courses. You must obey learning regulations and make disciplined use of given feedback channels.

This ist the special keyword: Discipline. Discipline is important for us all in our daily communication. Especially individual e-mail queries result in a huge workload for employees, secretaries, examination offices and program directors.

Therefore an urgent request: Please follow the rules given in the Moodle course “LE-Inf: Online - SoSe 2020”! Under the given conditions and restrictions these rules are the foundation of a meaningful collaboration. As a first task you have to make yourself familiar with the general rules and organizational guidelines of the different on-line courses!

For us all the upcoming semester will be special. New challenges will arise, which we will conquer only if we work together. Inspire of all efforts some things will go wrong. Therefore I will request you to collaborate and to be tolerant against mistakes.

I wish you success in your studies and an interesting semester, and keep confident!

Matthias Wagner (Chairman HIS)

Sommersemester 2020

09 Apr 2020

Liebe Studentinnen und Studenten,

bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise im Moodle Kurs LE-Inf: Online - SoSe 2020 zur Organisation des Sommersemesters!

Dear students,

Please strictly follow the advice in our Moodle Kurs LE-Inf: Online - SoSe 2020 with regards to the organisation of the summer semester!

Jörg Schäfer

Notstand

03 Apr 2020

Der - de fakto - Notstand bietet ja auch die Chance, über den Tellerrand zu blicken. Und so empfehle ich dieses Interview der Philosophin Sabine Döring, in welchem es um Meinungsfreiheit, Liberalismus (Kant: “Ein jeder darf seine Glückseligkeit auf dem Wege suchen, welcher ihm selbst gut dünkt.”) und Freiheitseinschränkungen geht.

Covid-19-Modelling

27 Mar 2020

Wenn Sie sich die Zeit vertreiben wollen, oder einfach mal erfahren möchten, wie man Epidemien modellieren kann, dann schauen Sie sich den Blogeintrag des Schockwellenreiters an, in dem schön das klassische SIR Modell (Susceptible-Infected-Removed-Model) beschrieben wird. Das verlinkte Video des britischen Mathematikers Ben Sparks ist auch sehenswert und Sie können ja mit dem Code experimentieren.

Vor einiger Zeit gab es auch einen schönen Übersichtsartikel dazu auf Heise.

Wer sich mit Markovketten und aktueller Forschung beschäftigen möchte, hier ein aktueller Artikel.

Die Verbreitung des Virus kann man mithilfe der Mutationen und statistischen Modellen analysieren. Hier eine Visualisierung von Nextstrain.

Covid-19-Update

26 Mar 2020

Dear students, we – the staff of Computer Science at Frankfurt University – are busy preparing for the summer semester. Given the global nature of this pandemic and the fact that the virus is a new one, many uncertainties remain. What are the facts so far?

  1. As of today, we plan to start the semester by April 20th.
  2. We prepare for starting the semester and continuing in this mode (or resuming again) if necessary without presence, i.e. primarily online.
  3. We will set-up an “on-boarding” welcome package for you and will let you know about it in advance. This package will describe the steps to find and select your classrooms, courses etc.
  4. We encourage all of you to check that your stud.fra-uas.de email adresses work properly.
  5. We encourage all of you to have a valid moodle login using your stud.fra-uas.de email adresses.
  6. Ensure that you have proper IT-equipment - a working notebook and internet connection is sufficient, but video/audio capabilities (headsets) are convenient and will be necessary for some tasks
  7. The modus operandi of examination is not determined yet - rest assured that we will inform you in due time.
  8. If you are an international student you might have problems getting to Germany in time due to travel restrictions. This shall be no problem if we start the summer semester online, but get into touch with the international office and / or your head of studies for specific questions with regards to admission.
  9. As you can imagine, we are pretty busy, so please do not bother the admin staff or your head of studies with unnecessary requests.

Sources for general information are as follows: - Our Homepage - Recent News - FAQ

Stay healthy and keep the spirit in these difficult times!

Complex Deep Networks

24 Mar 2020

Dear students, if you are seeking a topic for a master thesis, we currently offer the following subject supervised by my PhD student Fatima Sajid Butt:

Complex valued Neural Networks:

Complex numbers are everywhere around us. From electrical circuits to signal processing, they have a huge application spectrum. They constitute essential part of many mathematical models.

Complex numbers are not represented very often in deep learning as complex numbers but mostly modelled as real numbers for sake of simplicity. Though convenient, it does not always serve the purpose. Specifically when complex numbers have to be represented in their true forms to achieve accurate results. A complex valued Neural network is an extension of a real-valued neural network, whose input and output signals, parameters (weights) are all complex numbers (hence the activation function is a complexed-valued function). Many machine learning platforms such as Matlab do not offer any explicit support to deal with complex numbers in neural networks.

This thesis focuses on developing a toolbox to deal with complex numbers and their representation in deep neural networks e.g. in LSTMs(Long Short Term Memory) or CNNs (convolutional neural networks). TensorFlow, an end-to-end opensource machine learning platform is recommended. A strong background in C++ or/and Python is essential.

Applicants can contact me or Fatima Sajid Butt.

Das sind die aktuellen Beiträge; alte Beiträge gibt es im Archiv.